Verfasst von: dieweltderalgen | 15. Juli 2013

„Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär“ von Walter Moers oder warum es Käpt’n Blaubär ohne Algen nicht gäbe

Wer kennt IHN nicht??? Blaues Fell, Kapitänsmütze auf dem Kopf, qualmende Pfeife in der Hand und Geschichten erzählend… Geschichten bei denen sich „die Balken biegen“. Aber wer weiß schon, dass es Käpt`n Blaubär ohne Algen gar nicht gäbe?! Und das ist kein Seemannsgarn, sondern Blau, ähhh Schwarz auf Weiß nachzulesen in der Autobiographie des zotteligen Seebären: „Die 13½ Leben des Käpt`n Blaubär“ von Walter Moers. Doch fangen wir am Anfang an:

Käpt'n Blaubär
Bild: „Käpt’n Blaubär und Hein Blöd“ von Alicia S., 9 Jahre (Danke Alicia, ich habe mich sehr über Dein schönes Bild gefreut!!!!!! 🙂 )

Aber was ist eigentlich „der Anfang“? Das Leben des Käpt`n Blaubär beginnt nämlich nicht mit einer Geburt. Nein! Das Erste an das er sich erinnert ist, dass er in einer Walnußschale mitten im Ozean schwimmt. Aber nicht nur das! Er treibt darin liegend (ahnungslos) auf den „monströsesten, gefährlichsten und lautesten Wasserwirbel der sieben Weltmeere“ zu, dem gefürchteten Malmstrom. Das kleine Boot taumelt also zusammen mit dem kleinen Bären dem „brüllenden Abgrund“ entgegen – eine aussichtslose Situation…! …?
Nein! Denn in diesem Moment tauchen glücklicherweise die einzigen Wesen Zamoniens auf, die Herrn Blaubär retten können. Die Zwergpiraten. Sie allein können es aufgrund ihrer „außergewöhnlichen seemännischen Fähigkeiten“ mit dem Malmstrom aufnehmen. Sie suchen sogar diese Art Herausforderung um ihrer herausragenden nautischen Fähigkeiten ständig testen zu können! Wer die Zwergpiraten sind, warum sie nie auch nur ein einziges Schiff gekapert haben oder warum sie Augenklappe tragen, Holzbeine und Eisenhäkchen statt Hände haben, das solltet ihr selbst nachlesen! Aber ich verrate schon mal, dass sie sich „hauptsächlich von Algen oder den Fischen“ ernähren. Sie trinken auch gern und viel „Rhumm, ein Getränk aus Algensaft und Zuckerrohr, das … ihre Zungen schnell schwer werden läßt, obwohl es gar keinen Alkohol enthält.“
Die Zwergpiraten geben dem blauen Bären reichlich und vorwiegend Algen (sowie magere Fische) zu essen. Wir erfahren, dass sie „über 400 Zubereitungsarten, von „Alge natur“ bis zum hochkomplizierten Soufflé“ kennen! Und was macht Käpt’n Blaubär? Er wächst. Und zwar schnell! Der Grund?: „Man kann gegen Algen sagen, was man will: Sie enthalten alle wichtigen Vitamine und Aufbaustoffe, die ein kleiner Blaubär zum Wachstum braucht,…“. Er wird jedenfalls so groß und schwer, dass er das kleine Schiffchen zu versenken droht und letztendlich notgedrungen auf einer Insel ausgesetzt wird. Aber… – nicht ohne „eine Flasche Algensaft und ein selbstgebackenes Algenbrot als Wegzehrung“.
So beginnen also die spannenden Abenteuer des Käpt’n Blaubär und… – es gäbe ihn nicht, wenn die Algen nicht wären!

http://www.zamonien.de/zamonien_romane.php#

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