Verfasst von: dieweltderalgen | 8. Januar 2014

Gastbeitrag / Lisa Arnicke: „Japanischer Seetangsalat“

Was passiert, wenn eine Kreative mit Faible für Sport, Ernährung, Reisen und Fotografie „Essen kocht“? – Es wird natürlich gesund, exotisch lecker, ansprechend angerichtet und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit… – kalt! 🙂

Warum? – Es wird solange probiert, perfektioniert und fotografiert bis DAS Foto im Kasten ist! Da kann das Essen schon mal kalt werden…

Heute möchte ich Euch Lisa und ihren Blog „healthy soulfood“ vorstellen! Und – na klar, in DIESEM Blog hier geht das am besten mit einem „Algen – Rezept“.

Lisa„Soulfood Lovina“: Lisa Arnicke, Blog: http://healthy-soulfood.de

Lisa arbeitet in einem Kreativberuf, ist sportbegeistert und beschäftigt sich mit gesunder Ernährung und „Soulfood“.  Soulfood bedeutet für sie alles, was gut für Körper, Geist und Seele ist. Die Begeisterung fürs Kochen liegt in der Familie, schon ihr Vater arbeitete als Koch. Inspiration holt sich Lisa vor allem während ihrer Reisen, sie ist viel und gern unterwegs. Selbst einen Teil ihres Studiums hat sie fernab der Heimat in China absolviert. Dort wurde sie auch Fan von den, wie sie sagt „Superpflanzen“ Algen, sie sind dort allgegenwärtig als Drink, Snack, Gemüse, Beilage, Dip und bekannt für ihre positiven Wirkungen auf den Organismus. In Lisas Küche sind natürlich immer ein paar Algen vorhanden und so wird herumprobiert…

Wer Spaß an kreativen und gesunden Gerichten hat, dem empfehle ich, im Blog von Lisa zu stöbern. Es gibt Rezepte (und tolle Fotos!) für leckere Vorspeisen, Snacks, Hauptgerichte, Salate, Suppen, Beilagen, Desserts… Neben dem, hier gleich vorgestellten, Japanischen Seetangsalat gefallen mir besonders (allerdings „algenfrei“ 🙂 ) der „Knusprige Quinoa Salat mit Erdnuss-Ingwer Dressing“ und der  „F***k Off Monday- Kickstarter Matcha Smoothie“!

Aber jetzt zum Algen – Salat! Viel Spaß beim Lesen, Zubereiten und Essen! Und… – vielen Dank für das Rezept, liebe Lisa!

Lisa Arnicke: Japanischer Seetangsalat

Bild Seetangsalat

Jedes Mal wenn ich beim Japaner  Sushi esse gehört eine Vorspeise immer wieder auf meine Bestellung, obwohl er oft im Restaurant sehr teuer ist: der Seetangsalat. Ich liebe dieses sauer süßlich eingelegte grüne Zeug.

Und Algen sind nicht nur super lecker, sondern auch total gesund.  In der Traditionellen Chinesischen Medizin setzt man Algen schon seit rund 5000 Jahren als Heilmittel zur Blutdrucksenkung und Blutreinigung ein. Auch die positive Wirkung von Algen auf Magen und Darm sowie als Stärkung der Abwehrkräfte gegen Viren und Bakterien ist erwiesen. Einige Experten meinen sogar, dass Algen der Schlüssel zur extrem niedrigen Brustkrebsrate bei japanischen Frauen sind.

Wie auch immer, für mich war dies ein weiterer Grund den leckeren Algensalat auch mal in meiner Küche auszuprobieren.

Ich habe hierzu herkömmliche getrocknete Algen benutzt. Das was man beim Japaner bekommt, habe ich nirgends finden können. Ich denke die bekommt man nur frisch bzw. eingefroren.  Die getrockneten Algen haben nach dem Einweichen eine andere Konsistenz, schmecken aber genauso gut.

Wie ich außerdem erfahren habe, sind Algen gut für unsere schlanke Linie, denn sie enthalten neben Zink und den Vitaminen A, C, E und B12 besonders viel Jod. Dies sorgt für einen guten Hormonstoffwechsel und steckt in so großen Mengen sonst nur in Fisch und Meeresfrüchten!

Also für all diejenigen die NICHT an einer Schildrüsenüberfunktion leiden. (dann ist Jod nämlich gar nicht gut) heißt es ab zum Asia Markt und viel Spaß beim Ausprobieren und Genießen!

Zutaten

60 g Wakame, getrockneter Seetang

3 EL Essig, (Sushi-, Reis-)

3 EL Sesamöl

1 EL Limettensaft

1 EL Ingwer, frisch gerieben

2 EL Xucker

1 Zehe Knoblauch, gepresst

2 EL Koriandergrün, fein gehackt

½ EL Chilipulver

1 EL Sesam

Zubereitung:

1. Seetang mit heißem Wasser aufgießen und 10 min. ziehen lassen.

2. Die Soße zubereiten: alle genannten Zutaten (außer dem Seetang und der Sesamsaat) in einer kleinen Schüssel vermischen, bis es glatt ist. Je nach Schärfewunsch mit dem Chilipulver abschmecken.

3. Den Seetang abgießen und ein wenig auswringen. Den abgetropften Seetang jetzt einfach unter die Soße heben

4. Sesamsaat nach Belieben darüber streuen und ca. 1 Std am besten im Kühlschrank durchziehen lassen. Anschließend noch mal abschmecken und evtl. mehr Süße/Schärfe oder Limette hinzugeben. Ich mag es immer sehr kräftig und gebe von allem nach dem Durchziehen etwas dazu..

Ps. Für alle anderen Wakame Junkies: der Seetangsalat lässt sich auch gut in großen Mengen zubereiten und in Portionen einfrieren. 🙂

Nährwerte:

bei 1 Portion ca. 300 kcal

33g F

7g KH

4g E

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