Verfasst von: dieweltderalgen | 1. April 2015

Chlorulina spirellii: Erstes „Gigafood“ der Welt entwickelt – Biofusionsexperiment mit den Superfoods Chlorella & Spirulina geglückt!

Nachtrag vom 2. April 2015:

Soooo, der 1. April ist nun schon wieder vorbei… 🙂 Leider oder vielleicht zum Glück (?!) wußten alle sofort, dass es sich um einen Scherz handelt. DANKE, dass Ihr diesen Spaß mitgemacht habt, Danke für Eure Kommentare und DANKE fürs Teilen!!!

Chlorulina spirellii: Erstes  „Gigafood“ der Welt entwickelt – Biofusionsexperiment mit den Superfoods Chlorella & Spirulina geglückt!

Jörg Ullmann; „Die Welt der Algen“ ; 01.04.2015

Vielen sind die als „Superfood“ bezeichneten Mikroalgen Chlorella (eine Grünalge) und Spirulina (eine Cyanobakterie) seit langem gut bekannt. Als „Superfood“ werden Lebensmittel bezeichnet, die eine extrem hohe Nährstoffdichte aufweisen. Und Algen gelten als Quelle hochwertiger Inhaltsstoffe…

Wissenschaftler arbeiten aber nun seit vielen  Jahren an sogenannten „Gigafoods“, vollwertigen Lebensmitteln, die auf der einen Seite leicht anbaubar sein sollen, auf der anderen Seite aber alle notwendigen Nährstoffe für den Menschen enthalten. Man hofft dadurch weltweite Probleme wie Mangelernährung, Übergewicht, Nahrungsmittelknappheit bei weiter wachsender Weltbevölkerung und knapper werdende  Anbauflächen lösen zu können. Während man im letzten Jahrhundert an der Kreuzung bzw. Biofusion von Nutztieren mit Nutzpflanzen, mit dem Fokus auf  Nährwerte, geforscht hat, wie zum Beispiel dem  „Spinat-Schwein“ (Der Spiegel, 2002: http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/kuriose-kreuzung-japaner-zuechten-spinat-schweine-a-178968.html), ist man nach Akzeptanzproblemen in der Bevölkerung jetzt bei den Algen angekommen. Das macht Sinn, denn über 70% der Erdoberfläche ist mit Wasser bedeckt – Lebensraum von Algen und potentiell die landwirtschaftliche Nutzfläche der Zukunft.

„Die Welt der Algen“ wollte mehr zum weltweit ersten Gigafood Chlorulina spirellii wissen und hatte nun die seltene Gelegenheit zu einem exklusiven Gespräch mit den beiden Erschaffern Herrn Prof. Wilston Bihr und Frau Dr. Neen Radler von der Coc University!

Chlorulina

Die neu erschaffene Chlorulina spirellii im mikroskopischen Bild (bearbeitet).

 „Die Welt der Algen“: Ist die Erschaffung eines neuen Lebewesens im Labor aus zwei so unterschiedlichen Organismen wie Cyanobakterie und Pflanze nicht widernatürlich?

Prof. Wilston Bihr: Nein.

Dr. Neen Radler: Die Natur macht es doch vor! Flechten, zum Beispiel sind quasi Biofusionsorganismen bestehend aus Alge und Pilz. Und selbst unsere zelleigenen Mitochondrien sind bakteriellen Ursprungs. Wir selbst sind also auch Biofusionsorganismen. Auf Zellebene gesehen bestehen wir Menschen sogar aus bis zu hundert Mal mehr Bakterien als Körperzellen. Und nur in dieser Konstellation sind wir lebensfähig! Das alles hat sich im Laufe der Evolution entwickelt. Selbst für das „Gänseblümchen“ oder dem „Zitronenfalter“ gibt es bezüglich der Namensentstehung Theorien, die… Aber das ist eine andere Geschichte. Wir haben die Evolution nur quasi etwas beschleunigt und ihr etwas unserer Kreativität eingehaucht.

„Die Welt der Algen“: Welche Methoden kamen bei der Erschaffung von Chlorulina zum Einsatz?

Prof. Wilston Bihr: …schaut gedankenverloren aus dem Fenster…

Dr. Neen Radler: Beide Algen haben keinen Sex, kein sexuelles Stadium. Deshalb konnten wir Kreuzungsexperimente ausschließen. Wir haben aber viel Wert auf quasi natürliche Prozesse gelegt!  Bei uns kam der neue Hochdrucküberschallfusionskernmutationsreaktor, kurz: HDÜSFKMR, zum Einsatz. Hier werden ausschließlich natürliche, physikalische und biochemische Veränderungsprozesse genutzt, die seit langem in der Natur bekannt sind – quasi Grundlagen vieler uns bekannter Naturgesetze.

„Die Welt der Algen“: Glauben Sie, die Ernährungsprobleme der Menschheit damit gelöst zu haben?

Prof. Wilston Bihr: Ja.

Dr. Neen Radler: Chlorulina ist eine Vollwertkost. Als zukünftiger „Algovor“ (Algenesser, Anmerkung des Autors) brauchen Sie keine andere Nahrung mehr zu sich nehmen. Es sind alle Nährstoffe enthalten, keine bekannten Allergene nachweisbar und sie sind ressourcenschonend anbaubar. Das Potential ist riesig – der nächste Schritt in unserer Evolution steht bevor!

„Die Welt der Algen“: Haben sie bei diesem Potential keine Angst vor Plagiaten?

Prof. Wilston Bihr: Darum kümmern sich unsere Anwälte.

Dr. Neen Radler: Wir müssen auf der Hut sein. Es ist immerhin ein Milliardenmarkt und auch wir haben Rechnungen zu bezahlen… Die ersten Plagiate tauchten tatsächlich schon auf, bevor wir überhaupt die Idee hatten! Denken sie an Namensplagiate wie „Spirelli“. Eine Nudelform wird so bezeichnet. Der Organismus wird auch oft von kleinen Kindern gezeichnet. Meistens bezeichnen diese ihr Gemälde als „Sonne“, ein runder Korpus mit „wellenförmigen“ Strahlen. Das ist nichts anderes als Chlorulina! Wir haben einen Nudelhersteller und die ersten beiden örtlichen Kindergärten testweise bereits auf Schadensersatz verklagt, um die Kausalkette in unserer Argumentation zu prüfen.

Bild

Links: Mikroskopische Aufnahme von Chlorulina spirellii (bearbeitet), Rechts: Belegmaterial; „Sonne“, gemalt vom kleinen Michi aus dem örtlichen Kindergarten – ein Plagiat?

„Die Welt der Algen“: Wann planen sie das Produkt marktfähig zu haben?

Prof. Wilston Bihr: Das Gigafood soll so schnell wie möglich auf den Markt kommen. Es wird meinen Namen tragen!

Dr. Neen Radler: Wir werden noch einige Zeit brauchen, arbeiten aber mit Hochdruck daran. Wir werden sie exklusiv informieren!

„Die Welt der Algen“: Werden die Menschen keine Hemmungen oder innere Wiederstände haben, nur noch Algen zu essen?

Dr. Neen Radler: Daran haben wir gedacht. Hinsichtlich der Produktentwicklung ist es uns schon gelungen, exemplarisch einen „Schnitzel“- und einen „Blumenkohl“-ersatz aus Alge zu kreieren. Sie werden also „Schnitzel“ mit „Blumenkohl“ essen können, ohne zu merken dass es aus Alge besteht. Der Blumenkohl war, ob seiner komplexen Struktur eine Herausforderung, aber machbar…

Prof. Wilston Bihr: Ha! Fehlt nur noch der Ersatz für „Hase“. Dann gilt: „Du bist was du isst! Ein falscher Hase…“ (…klopft sich auf die Schenkel und lacht schallend…)

„Die Welt der Algen“: Was sind ihre Pläne für die Zukunft?

Prof. Wilston Bihr: Sie wären erstaunt! (…kichert…)

Dr. Neen Radler: Da kann ich mich Herrn Prof. Wilston Bihr nur anschließen. Algen sind nur der Anfang…

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