Über

Was fällt Dir eigentlich zum Thema “Algen” ein?

Das ist die Frage, die ich meinem interessierten Gegenüber als Erstes stelle. Die darauf folgenden Antworten reichen von “ungewollte Massenvermehrung im Aquarium oder Gartenteich” über “übelriechende Glibbermasse am Urlaubsstrand” bis hin zu dem “Grund für das Badeverbot am nahegelegenen See wegen toxinbildender Algenblüten”. Die meisten Antworten haben also zumindest zwei Gemeinsamkeiten: 1. Algen haben etwas mit Wasser zu tun und werden 2. meist mit etwas Negativem verbunden. Manchmal kommt danach noch der zögerlich-zaghafte Einwurf: “Aber irgendwie sollen die ja auch gesund sein?!”. Aha! Also doch noch etwas Positives…

Bevor ich dann mit meinen “Geschichten” beginne, atme ich noch einmal tief durch und bin direkt beim Thema! Denn jedes zweite Sauerstoffmolekül, das wir einatmen wurde von einer Alge gebildet. Algen haben überhaupt erst die Photosynthese vor 3,5 Milliarden Jahren erfunden, ein ganzes Erdzeitalter wird Algophytikum genannt, die ältesten Fossilien der Welt stammen von Algen, schon in der Bibel werden Algen erwähnt, „Die Ärzte” singen über Algen, Käpt`n Blaubär gäbe es nicht ohne sie, das Meeresleuchten, das Dynamit, Agar-Agar, die ursprüngliche Kuppel der Hagia Sophia, ganze Gebirgszüge, neuartige Medikamente und und und… Aber das möchte ich Dir eigentlich alles als separate Geschichten erzählen – gründlich recherchiert und verständlich erzählt.

Und natürlich möchte ich versuchen, Dich für die enorme Vielfalt und Schönheit dieser “photosynthetisierenden Alleskönner” zu faszinieren… Willkommen in der Welt der Algen!

Auf jeden Fall freue ich mich über Dein Feedback und Deine Anregungen! Vielleicht weißt Du ja auch eine spannende Geschichte zu und über Algen, die es sich zu erzählen lohnt?!

Aber…: Jetzt wünsche ich Dir erst einmal viel Spaß beim Stöbern und Lesen,

Jörg Ullmann, Mai 2013

Jörg Ullmann, 2013

Impressum „Die Welt der Algen“

Dies ist eine nichtkommerzielle Webseite mit dem Ziel, Informationen zum Thema Algen bereit zu stellen und zu verbreiten. Es wird kein Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit der Angaben erhoben. Die Angaben wurden nach bestem Wissen und Gewissen und Stand des Wissens recherchiert und analysiert.

Verantwortlich für den Inhalt:

Jörg Ullmann
An der Wasserfahrt 48
38486 Klötze

j.ullmann (at) aol.de

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Responses

  1. I have nominated you for the Liebster Award as you can see here: http://thisistopa.wordpress.com/2013/08/29/right-here-right-now-i-am-nominated-for-the-versatile-blogger-award/. If you want to take part, tell 7 things about you and nominate some of your favorite blogs as well. Have a nice day! 🙂

  2. Was sagst du Hashimoto und Spirulina?

    • Liebe Ulrike,

      erst einmal vielen Dank für Deine Nachricht!

      Ich bin kein Arzt und kann/darf hier keine Empfehlungen geben. Aber ich denke mal, dass Du auf den Jodgehalt von Algen anspielst?! Bei der Hashimoto-Thyreoiditis wird als Auslöser der Krankheit eine übermäßige Jodaufnahme u.a. durch Lebensmittel diskutiert. Außerdem sollten Nahrungsmittel mit hohem Jodgehalt vermieden werden…

      Spirulina wird in Süßwasser oder in mit Salzwasser angereichertem Süßwasser kultiviert. Die mir bekannten Werte für Jod schwanken hier zwischen 20 Mikrogramm und 500 Mikrogramm Jod pro 100g in der getrockneten Biomasse. Allerdings liegt die empfohlen Verzehrsmenge bei nur um die 3g Spirulina/Tag. Die maximal aufgenommene Jodmenge wäre also eher gering.

      Marine Makroalgen dagegen gelten als Jodquelle! Sie wurden bis in die 70er Jahre auch noch zu diesem Zweck geerntet und weiterverarbeitet. Beispiele:
      Sushi-Alge (Nori (Porphyra)): 0,5 – 6 mg/100g
      Dulse (Palmaria): 12 – 55 mg/100g
      Kombu (Laminaria): 240 – 1100 mg/100g

      Von Makroalgen werden pro Essen (als Salat, Gemüse, Sushi…) auch weitaus größere Mengen pro Tag gegessen. Makroalgen sind bei Hashimoto mit Sicherheit nicht zu empfehlen!

      Eine gute Übersicht zu Jodgehalten in Lebensmitteln findest Du hier:
      http://www.jodkrank.de/tabellen_der_jodgehalte.html#Jodgehalt-ausgewaehlte

      Zu beachten ist, dass der Jodgehalt manchmal in Mikrogramm (mcg)/100g oder /kg angegeben wird, manchmal auch in Milligramm/kg.

      Soviel zum Jod. Ich hoffe, ich konnte Deine Frage erst einmal beantworten?!

      Zusätzlich wäre mit Blick auf die Autoimmunerkrankungen noch zu sagen, dass Spirulina (und auch Chlorella) immunmodulatorisch wirken können. Wie sich das bei den einzelnen Autoimmunerkrankungen auswirkt lässt sich schwer vorhersagen! Daten dazu gibt es leider nicht.

      Beispiel „Morbus Crohn“ (aus meinem persönlichen Umfeld): zwischen den Schüben scheint die Einnahme von Mikroalgen „zu stabilisieren“, im Schub die Symptomatik zu verstärken! Das kann aber individuell aber auch verschieden sein.

      Viele Grüße,
      Jörg

  3. Hallo
    Ihr Vortrag auf der Veggieworld in Düsseldorf habe ich mit begeisterung angehört. Es gab mir jetzt sehr viel Wissen und Achtung mit den Algen umzugehen! Danke ihnen und weiter so
    Michaela Nielinger

    • Hallo Michaela,
      vielen lieben Dank für Deinen Kommentar! Ich freue mich sehr darüber!!!
      Es hat mir viel Spaß gemacht, den Vortrag vor soooo vielen interessierten Leuten zu halten! Und die Reaktionen darauf waren durchweg positiv… Toll! Ich danke Dir, dass Du da warst. Bis bald und alles Gute für Dich!
      Jörg Ullmann

  4. Hallo Jörg, ich bin durch deinen Paracelsus Artikel zu deinem tollen blog gekommen. Vielen Dank für deine fundierten Infos! Und jetzt habe ich auch gleich eine Frage: Wir möchten nannochloropsis gaditana (als Ergänzung zu unseren frischen Gräsern zum selbstsaften) in bester Qualität unter unserem eigenen label zur Nahrungsergänzung vertreiben. Kannst du und eine vertrauenswürdige company empfehlen? Allzu viele Anbieter gibt es ja noch nicht….und biozertifizierte schon gar nicht. Ich würde mich über einen Tip sehr freuen!
    Grüne Grüße
    Tarja

    • Hallo Tarja, vielen Dank für Deine Nachricht und Deine lobenden Worte! Nannochloropsis gaditana wurde vor nicht allzu langer Zeit erst als sogenanntes Novel Food zugelassen. Der Antrag, dieses neuartige Lebensmittel zuzulassen, wurde von Fitoplancton Marino (Spanien) gestellt und hat sehr lang gebraucht, bis er durch war… Diese Firma darf also jetzt diese Alge als Lebensmittel(zutat) vertreiben. Einen anderen Produzenten gibt es meines Wissens (noch) nicht, da dieser auch erst das Zulassungsverfahren (in verkürzter Form) durchlaufen müsste. Ich hoffe, das hilft Dir erst einmal weiter?!
      Algige Grüße, Jörg


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